Akzente unserer Arbeit

Christuszentrierte Evangelisation
In unseren evangelistischen Bemühungen geht es uns um die Verkündigung Jesu Christi als Sohn Gottes, Erlöser und Herrn.
Das Ziel dieser Verkündigung ist nicht die Gemeindezugehörigkeit oder ein moralischeres Handeln, sondern die Wiedergeburt des Menschen durch den Heiligen Geist. Dabei wissen wir, dass es für jede Art von Evangelisation sowohl das glaubwürdige Vorbild des Christen als auch die vollmächtigte Verkündigung des Wortes Gottes braucht. Wenn wir darum Menschen mit dem Ausschließlichkeitsanspruch Jesu konfrontieren, dann in einer Grundhaltung der Achtung, der Liebe und der Geduld dem anderen gegenüber, vgl. Johannes 3,1ff; 14,6.
Diakonie
Wir sind uns des vielfältigen Schadens bewußt, den die Sünde und das erfahrene Leid im Menschen hinterlassen haben.
Uns ist es darum ein Anliegen, dem Christen seelsorgerliche und soziale Hilfe zukommen zu lassen. Damit folgen wir dem Vorbild und Auftrag Jesu, dem Sünder und Kranken Gottes Barmherzigkeit zuzusprechen.
Dabei gilt es, mit Gottes Hilfe sowohl die schuldbehaftete Vergangenheit aufzuarbeiten -seelsorgerliche Themen hierbei sind Beichte, Befreiung, innere Heilung- als auch die sozialen Schäden mit praktischer Unterstützung anzugehen, vgl. Lukas 4,18-19; Jakobus 5,13ff; Apostelgeschichte 6,1ff.
Jüngerschaft
Mit den Christen des Neuen Testamentes teilen wir das Anliegen, dass der einzelne Christ zu einer geistlichen Persönlichkeit heranwächst. Dazu gehören ein Wachstum im Vertrauen auf das Wort Gottes, im Hören auf Gottes Reden und im Gehorsam diesem Wort Gottes gegenüber. Dazu gehört weiterhin eine schrittweise Veränderung des eigenen Charakters hin zum Wesen Jesu.
Wir anerkennen, dass die Erreichung dieses Zieles besonders durch das Prinzip der Jüngerschaft gefördert wird. D.h. reifere Christen sorgen sich in einer Zweierschaftsbeziehung, in Hauskreisen oder speziellen Gruppen, um geistlich jüngere Christen, um sie persönlich zu ermutigen und zu ermahnen, vgl. 2.Timotheus 2,1ff.
Gabenorientierte Mitarbeit
Wir anerkennen in jedem Christen die besonderen Begabungen und Beauftragungen. Gemeinde als Leib Jesu lebt von diesen unterschiedlichen Begabungen der einzelnen Glieder. Uns ist es darum ein Anliegen, das Potential in allen Gemeindegliedem zu erkennen und zum Nutzen aller zu fördern.
Die verschiedenen Arbeitskreise der Gemeinde stellen ein gutes Übungsfeld dar, in denen der einzelne Mitarbeiter Schulung, Gemeinschaft, Ermutigung und Korrektur erfährt, vgl. l.Korinther 12,1ff; Römer 12,1ff.
Zielorientierte Leiterschaft
Gemeinde Jesu kann nur dort wachsen, wo Menschen bereit sind, Verantwortung für andere Menschen zu übernehmen und wo diese Verantwortung in Liebe wahrgenommen wird.
Von der Leiterschaft der CGM erwarten wir ein hohes Maß an Bereitschaft,
· nach den von Gott im voraus bereiteten Werken zu fragen und von daher Ziele für die eigene Arbeit zu formulieren,
· geduldig und vertrauensvoll an den gesetzten Zielen festzuhalten,
· den geistlichen Kampf gegen Widerstände zu kämpfen.
Darüberhinaus ist für jeden Leiter persönliche Integrität und Loyalität der Gemeinde und ihrer Leiterschaft gegenüber selbstverständlich, vgl. Epheser 2,10; Philipper 3,10ff.
Christliche Gemeinschaft
Wir verfolgen das Ziel, die im NT vorgestellte Gemeinschaft (griechisch: 'koinonia', also die Gemeinschaft mit Gott und dann mit den Menschen, l.Johannes 1,3), zu verwirklichen.
Demgemäß legen wir für unser Zusammenleben wert auf:
Überschaubare, lebensnahe Gemeindestrukturen.
Um auch in einer wachsenden Gemeinde ein notwendige Maß an Vertrautheit und Wärme zu garantieren, hat die Gemeinde die Kleingruppen (= Hausbibelkreise) eingerichtet. Hier sind die kleinen lebendigen Zellen der Gemeinde, wo jeder, der es will, verbindlich Gemeinschaft leben kann. Darüber hinaus bieten die unterschiedlichsten Gruppen und Arbeitsgemeinschaften die Möglichkeit persönlichen Engagements.
Familien und Alleinstehende
Die Familie ist die kleinste Zelle des Miteinanders und braucht die besondere Unterstützung der Gemeinde, damit sie zur Ehre Gottes seelisch und geistlich gesunde Menschen prägt.
Die Gemeinde sieht ein wichtiges Anliegen darin, dass alleinstehende Gemeindeglieder ebenso in das Gemeindeleben miteinbezogen werden und ihrer Berufung entsprechend leben können, vgl. Epheser 5,21ff, l. Korinther 7,1ff.
Kinder
Sie sind eine besondere Gabe Gottes, die wir in der Gemeinde dankbar annehmen und in Verantwortung vor Gott fördern wollen. Wir sind uns dabei bewußt, dass diese neuen Generationen im gesellschaftlichen Kontext künftig vor besonderen Herausforderungen stehen. Gleichzeitig entdecken wir, wie Gott bereits diese Kinder für sich formen und gebrauchen will. Das ermutigt uns, in die Kinder zu investieren und ihre geistlichen Erfahrungen ernst zu nehmen.
Im Gemeindealltag wollen wir dafür sorgen, dass für jedes Alter Gruppen angeboten werden, vgl.1. Samuel 3,1ff; Markus 10,13ff.
Eine fröhliche, kreative Atmosphäre
Christen haben jeden Tag Grund zum Dank und Grund zur Freude. Das Miteinander der Paulus-Gemeinde soll darum durch eine fröhliche Atmosphäre gekennzeichnet sein. Das soll besonders durch das gemeinsame Singen und Musizieren zum Ausdruck kommen, vgl. Philipper 4, lff; Kolosser 2,7; Kolosser 3,16f.
Offenheit
Gemeinde Jesu ist immer auf dem Weg, der heilige Geist immer schöpferisch. So wollen wir aufgeschlossen sein für neue Entwicklungen in der Praxis unseres Miteinanders und Dienstes, wenn sie dem Wort Gottes gemäß sind, vgl. Apostelgeschichte 6,1ff; 13,1ff.
Ausgewogenheit
Wir wissen um die Gefahr der gesetzlichen Verengung in der Gemeinde Jesu auf der einen und der liberalen Weite auf der anderen Seite.
In diesem Spannungsfeld bemühen wir uns um ein ausgewogenes, am Wort Gottes orientiertes Denken und Leben, vgl. Galater 3.
Internationalität
Wir freuen uns über verschiedene Nationen und Hautfarben in unserer Gemeinde als Ausdruck der großen Familie Gottes, vgl. Römer 15,7; Galater 3,28.
Freundschaftliche Beziehungen
Wir danken Gott für die Menschen, mit denen wir Gemeinde erleben dürfen. Jeder einzelne ist ein Ebenbild Gottes und ist unabhängig von seinen Fähigkeiten ein wertvoller und liebenswerter Mensch. Darum erstreben wir - über alle Zweckbeziehungen zur Erbauung der Gemeinde hinaus - freundschaftliche Beziehungen untereinander.
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