Aufbau eines Seelsorgedienstes in der Gemeinde

Gedanken zum Thema:
Seelsorge ist ein interaktives Geschehen. Unsere Begegnungen, Erfahrungen mit Jesus fließen in unsere Begegnungen mit Menschen ein. So wol-len wir auch in diesem Seminar für seine Berüh-rung und sein Reden offen sein. Nicht für Gott Dinge tun, sondern in seinen Dienst hineinwach-sen.
Leitvers: Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und bestimmt, dass ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibt, damit, wenn ihr den Vater bittet in meinem Namen, er's euch gebe. (Johannes 15, 16)
Impulse aus einem Seminartag mit
Wolf-Dieter Hartmann in 11/2007 in der CGM:
►Gemeinde soll ein Ort der Heilung, eine heilen-de Gemeinschaft sein.
►Gemeinde soll ein Netzwerk von Beziehungen bieten, wo man sich gegenseitig trägt und beglei-tet.
►Das Ziel des Aufbau eines Seelsorgedienstes ist dabei nicht primär Problembehebung, sondern dass Gottes Ziele mit dem Menschen Gestalt gewinnen.
►Seelsorge insgesamt beschreibt einen Prozess der Heiligung, Reinigung und Reifung.
►In dem, was wir wollen geht es nicht primär um das seelsorgerliche Krisenmanagement in sehr schwierigen Problemsituationen, sondern es geht um die Stärkung und das geistliche Wachstum der „Kerngemeinde“, was multiplikatorische Wir-kung in die „restliche“ Gemeinde und deren Freundeskreis hat.
►Leitgedanke dafür kann 1. Samuel 30,6 sein: … und David stärkte sich in dem Herrn – inmitten von Problemen.
►Dies wiederum hat geistliches Wachstum in einer Atmosphäre der Aufmerksamkeit zur Folge.
Zielgruppe:
► Menschen aus der CGM: Seelsorgeinterres-sierte und –begabte; Kleingruppenleiter und Co-Leiter; Teilnehmer des Seminartags mit W.-D. Hartmann in 11/2007; weitere interessierte Per-sonen aus der CGM und ihrem Freundeskreis
► Personen aus anderen Kirchen, die dieses Thema für ihre eigene Gemeinde interessiert
Wann:
► Fr, 11.04., 19.30 – 21.30 Uhr
► Sa, 12.04., 09.30 – 17.30 Uhr
Leitung:
Wolf-Dieter Hartmann, Dipl-Psych., Jahrgang 1946, verh., 2 Kinder.
Nach 14 Jahren psycho-therapeutischer Arbeit in eigener Praxis in Hamburg ging er 1989 nach Würz-burg, um die Arbeit von IGNIS (Deutsche Gesell-schaft für Christliche Psychologie) mit aufzu-bauen. Er leitet bei der IGNIS-Akademie für Christliche Psychologie in Kitzingen den Bereich Gemeinde und Seelsorge. Sein Anliegen ist es, dass wir Christen ehrlich und offen miteinander umgehen lernen und mündige Christen werden.
Kosten:
► CGM-Teilnehmer: € 10.- (ggf. freiwillig mehr)
► Teilnehmer anderer Gemeinden: € 25.-
Wird beim Seminar eingesammelt. In den Teil-nahmegebühren sind Getränke und ein einfaches Mittagessen am Sa enthalten.
Ort:
CGM, Uhlandstr.25, 45468 Mülheim
0208-471652 // info@cgmuelheim.de
Wegbeschreibung: www.cgmuelheim.de
Anmeldung
Hintergrund:
IGNIS – Deutsche Gesellschaft für
Christliche Psychologie e.V.
Seit der Gründung im Jahre 1986 bewegt IGNIS uns ein zentrales Anliegen:
Wie kann die heilende und helfende Gegenwart Gottes in den theoretischen wie praktischen Fel-dern der Psychologie deutlich gemacht werden, wie kann man dort das Evangelium von Jesus Christus leben und vermitteln?
Nach über siebzehn Jahren intensiven Arbeitens sind die Fragen die gleichen geblieben:
►Wie sieht ein biblisches Welt- und Menschen-bild aus?
►Wie lassen sich darauf eine Christliche Thera-pie, Erziehung usw. aufbauen?
►Welche Rolle spielen säkulare Modelle der Psychologie?
►Wie spielen persönliche Fähigkeiten und Kenntnisse und das freie Wirken des heiligen Geistes zusammen?
►Wie können christliche Gemeinden, Einrichtun-gen und Familien zu Orten der Hilfe und Heilung werden?
►Und, wie können wir überhaupt als Christ in dieser Welt leben?
Die Antworten sind dagegen differenzierter ge-worden, aufgrund des internen wie externen Dia-logs und vieler praktischer Erfahrungen. Was hier gelernt wurde, wird in Kursen und Publikationen an Fachleute wie Laienhelfer weiter gegeben.
IGNIS arbeitet dabei mit Gruppierungen und Ge-meinden aus allen Groß- und Freikirchen zu-sammen.
Leitende Mitarbeiter von IGNIS sind in überregio-nalen Leitungsgremien verschiedener geistlicher Aufbrüche unseres Landes engagiert. Daneben haben sich zahlreiche, auch internationale Kon-takte und Kooperationen entwickelt.
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