Partnerkirche CCC

Sambia ist ein sogenanntes „christliches Land“. Neben den zwei großen Konfessionen gibt es 700 kleine Denominationen und Gruppen. In manchen Dörfern stehen ein Duzend unterschiedlicher Kirchen entlang der Straße - von Grasdachhütte bis schlichtem Sakralbau. Am Sonntag ist rush-hour. 50% der Sambianer machen sich auf zum Kirchgang. Ist damit das Ziel der Mission erreicht? Sind Missionare in Sambia noch nötig? Wie passt das zusammen: Das gleichzeitige rapide Wachstum der Christenheit in Sambia und das der moralischen und gesellschaftlichen Nöte?
Auf der Rückfahrt von Sachibondu besuchen wir den Leiter des Theologischen Kollegs für Zentralafrika. Hier haben sich vor über 20 Jahren die zur evangelischen Allianz Sambias gehörenden Gemeinden zusammengeschlossen, um künftigen leitenden Mitarbeitern eine gute theologische Ausbildung zu ermöglichen . „Was hindert einen Sambianer ganze Sache mit Jesus zu machen?“ wollen wir wissen? „Welchen Teil des Evangeliums brauchen Sambianer zuallererst, um das ganze zu begreifen?“ Sambianer sind tief verwurzelt im Animismus. Der Kontakt zu den Ahnen spielt eine große Rolle. Viele bekehren sich mit dem Kopf zum Christentum, aber bleiben im Herzen Animisten und erfahren auch nach Jahrzehnten des Christseins nicht die „herrliche Freiheit der Kinder Gottes“. Hier liegen die tiefsten Wurzeln der Not. Offensichtlich steht es noch aus, das eine weltweit gültige Evangelium in die sambische Kultur so zu übersetzen, dass die Not von Hunger, Aids und Heidenangst besiegt wird.
(Auszug aus dem Reisebericht von Manfred Vetter im Oktober 2000)
Seit vielen Jahren unterstützen wir als CGM im MV die Christian Community Church of Zambia (CCC) - sowohl finanziell wie auch durch Gebet und Besuche, in die auch handwerkliche Hilfsleistungen integriert waren.
Darüber hinaus engagieren wir uns und unterstützen das BOCCS-Waisenschulprojekt, das 1998 von Traugott und Kristina Hartmann gegründet wurde. (Lesen Sie weiter auf der BOCCS-Seite!)

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