Unsere aktuelle Predigtreihe beschäftigt sich mit Abraham und seinem Leben. Gott gab ihm eine herausfordernde Berufung, und anstatt in Panik zu geraten oder die Risiken abzuwägen, hat Abraham vertraut und ist mit seiner Familie in unbekanntes Land aufgebrochen. In Ekkeharts Predigt ging es darum, dass Berufung nicht immer so dramatische Veränderungen wie bei Abraham mit sich bringt. 

Wir sind alle berufen! Jeder von uns ist berufen sich zu investieren und das, was Gott ihm aufträgt oder geschenkt hat, im Alltag zu leben. Wir sind berufen Salz und Licht zu sein, Menschen zu lieben, einen Unterschied zu machen. Und auch unsere natürlichen Begabungen sind Teil unserer Berufung. 

Weißt Du wie Deine Berufung aussieht? Weißt Du, welchen Unterschied Du gern machen würdest? 

Passend zum Thema: das Poetry- Video „Ich will mehr sein“ zum Thema Berufung aus dem Gottesdienst. Die Predigt kannst Du hier anhören.

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Poetry Text „Ich will mehr sein“

Ich wär gern so viel mehr in meinem Leben.
Ich wäre gerne liebevoller, freundlicher und sanfter.
Ich wäre gerne weniger, und irgendwie auch mehr von all dem, was ich am liebsten sein will. 

Ich wäre gern barmherziger, vor allem mit mir selbst.
Und dann wäre ich auch gerne noch ein kleines bisschen weiser,
manchmal lieber leiser,
und dann auch wieder lauter als ich bin.
Und mutiger. Das will ich auch gern sein. 


Und überhaupt: Ich will mehr sein, mehr geben,
mehr leben, mehr lieben,
mehr wagen,
und an all meinen Tagen
das Leben ausfüllen.
Ich will Herausforderungen direkt beim Schopf anfassen,
und dabei Spuren hinterlassen.
Ich will Menschen inspirieren, und ermutigen mehr zu erwarten.
Vor allem aber will ich tiefer wachsen, näher zu Jesus hin,
will das tun, zu dem ich von ihm berufen bin.
Nicht, weil ich es so besonders toll kann, nicht weil ich es besser oder schöner mache – sondern einfach, weil es Sein Plan
für mein Leben ist. 

Diesen Ruf muss ich nicht immer gleich allumfassend toll finden,
muss mich manchmal sogar eher überwinden
um weiterzugehen anstatt noch mehr Zeit zu schinden –
aber ich darf ihm folgen, darf ihn leben,
und dabei ganz nebenbei Seine Liebe weitergeben.
Und darauf vertrauen, dass ER weiß was er tut,
dass er weiß WEN er ruft.
Und, dass er keine Fehler macht.
Und dann noch, dass er, wenn ich schließlich an dem Ort bin an den er mich gerufen hat,
und ich das mache zu dem er mich berufen hat,
mir geben wird was ich brauche.
Weil das zu seinem Wesen und auch zu seinem Plan gehört.

Poetry-Text: Rebekka Gohla; Video: Joshua Krause